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Rhodesian Ridgeback

Rhodesian Ridgeback Ernährung – Wie du deinen Rhodesian Ridgeback richtig fütterst

Für die Gesundheit des agilen Rhodesian Ridgeback ist ein hochwertiges Futter ein sehr wichtiger Baustein. Hier lernst du die Vor- und Nachteile der verschiedenen Fütterungsmethoden kennen und erhältst viele Tipps, worauf du bei der Wahl des Futters achten solltest.

Die Entscheidung, welches Futter dein Rhodesian Ridgeback in den Napf bekommt, ist nicht einfach.

Du hast buchstäblich die Qual der Wahl: Es gibt verschiedene Fütterungsarten und soooo viele Sorten von Hundefutter, dass kaum jemand den Überblick behalten kann. Mindestens ebenso viele verschiedene Meinungen gibt es darüber, wie ein Hund am besten ernährt werden kann und was das beste Hundefutter ist.

Grundsätzlich sollte hier eines vorweg gesagt werden: Ein gutes Futter für einen Rhodesian Ridgeback, sollte reich an hochwertigem Eiweiß und guten Fetten sein und wenig, aber hochwertige Kohlenhydrate enthalten. Darauf werde ich weiter unten noch näher eingehen.

Und dann stellt sich natürlich die Frage, wie viel ein Rhodesian Ridgeback zu fressen bekommen soll. Das kann von Hund zu Hund unterschiedlich sein. Die tägliche Futtermenge hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab, wie der Aktivität, dem Alter des Hundes und natürlich der Art des Futters.

Was ist also das Richtige für deinen Rhodesian Ridgeback?
Die folgenden Informationen werden die Fragen zur Fütterung deines Rhodesian Ridgebacks beantworten und dir helfen, das richtige Futter zu finden.

Rhodesian Ridgeback – Die Rasse

Herkunft und Geschichte der Rhodesian Ridgeback

Diese Hunderasse stammt aus dem Süden Afrikas.  Entstanden ist der Rhodesian Ridgeback aus Hunderassen, die einstmals am Kap lebten. 1926 wurde der Rassestandard des Rhodesian Ridgeback im Süden Afrikas anerkannt.

Aussehen und Körperbau

Kennzeichen und Namensgeber des Rhodesian Ridgeback ist der sogenannten Ridge, ein umgedrehter Aalstrich, bei dem das Fell sozusagen in die falsche Richtung wächst. Er erreicht eine Schulterhöhe von 61 – 70 cm und wiegt zwischen 32 und 37 kg. Der Rhodesian Ridgeback hat schwarze oder bernsteinfarbene Augen, die zwischen anliegenden Ohren sitzen, die weit oben am Kopf ihren Ansatz haben. Die Brust sitzt tief, der Hals ist nicht zu kurz und das Fell glatt und kurz. Farblich gibt es den Rhodesian Ridgeback von heller Weizenfarbe bis hin zu rötlicher Weizenfarbe. Manche der Hunde sind an Schnauze und Ohren schwarz.

Einsatzbereiche der Rhodesian Ridgeback

Der Rhodesian Ridgeback ist nicht nur ein geschätzter Jagdhelfer, sondern auch ein guter Wachhund. Aber auch als Familienhund ist er sehr beliebt. Allerdings ist er kein Anfängerhund und braucht eine konsequente und gleichzeitig liebevolle Erziehung.

Charaktereigenschaften

Der Rhodesian Ridgeback ist ein mutiger und  intelligenter Hund. Bedingt durch die Neigung, sein Revier nachhaltig zu verteidigen, gehört er nur in erfahrene Hände! Bei fremden Personen ist der Rhodesian Ridgeback zunächst zurückhaltend. Aggressivität ist ihm weitgehend fremd. Trotzdem hielten ihn einige Menschen jahrelang für gefährlich, was sich bis heute nicht bestätigt hat. Darum war und ist er in gewissen Regionen auf die Rasseliste gesetzt worden. Der aktive Hund kann mühelos zum Hundesport eingesetzt werden. Trotz seiner Eignung als Wachhund gilt der Rhodesian Ridgeback als sensibel und liebevoll. Anpassung an neue Situationen braucht bei ihm Zeit. Dennoch besitzt er eine gesunde Portion Selbstbewusstsein. Wichtig ist es, den agilen Hund ordentlich auszulasten. Er hat einen großen Bewegungsdrang.

Was ist das beste Futter für einen Rhodesian Ridgeback?

Das beste Futter für deinen Hund soll eine ausgewogene Ernährung bieten, die ihn mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt, schmackhaft ist und ihn gesund und fit hält.

Dabei sollte das ideale Rhodesian Ridgeback-Futter nur natürliche Zutaten enthalten, einen möglichst hohen Fleischanteil haben, außerdem sollte es frei von Zucker, Geschmacksverstärkern, Konservierungsstoffen und anderen schädlichen Zusätzen sein.
Das wars im Groben auch schon – trotzdem (oder gerade deshalb) ist die Auswahl des passenden Futters für deinen Rhodesian Ridgeback nicht einfach.

 

Die verschiedenen Fütterungsarten

Rhodesian Ridgeback Welpen beim Fressen
Optimal vom Welpenalter an: Hochwertiges feuchtes Futter mit viel Fleisch

Selbst Ernährungsexperten streiten sich häufig darüber, welche Ernährungsmethode denn nun die gesündeste ist und was eine ausgewogene Hundeernährung wirklich ausmacht.

Es gibt vier verschiedene Arten, wie man einen Hund ernährt, die bei Rhodesian Ridgeback-Besitzern alle sehr beliebt sind. Selbst kochen, Barf, Trockenfutter und Nassfutter. Doch welche Ernährung ist die richtige für deinen Rhodesian Ridgeback?

Schauen wir uns also zuerst einmal die 4 verschiedenen Fütterungsarten etwas genauer an. Jede von ihnen hat ihre Vor- und Nachteile, die du hier ebenfalls kennenlernen wirst.

Eine gute Wahl: Hochwertiges Nassfutter für den Rhodesian Ridgeback

Nassfutter wird industriell hergestellt. Hier lohnt es sich, einen Blick auf das Etikett zu werfen, denn es gibt große Qualitätsunterschiede! Es gibt Nassfuttersorten, die in Zusammensetzung und Qualität alles bieten, was für die artgerechte Ernährung eines Rhodesian Ridgebacks notwendig ist. Hier wird sogar auf chemische Zusatzstoffe weitgehend oder sogar ganz verzichtet.
Auf der anderen Seite gibt es Nassfuttersorten, die weitgehend aus Müll (und „Müll“ ist hier leider wörtlich zu nehmen!) mit unzähligen überflüssigen Zusatzstoffen bestehen. Langfristig schaden solche Nassfutter deinem Rhodesian Ridgeback mehr als sie ihm nützen. Man sollte meinen, dass solche minderwertigen Zusammensetzungen vor allem in den sehr billigen Futtersorten zu finden sind. Aber leider findest du auch bei den teureren, viel beworbenen und bekannten Marken oft eine erschreckend fragwürdige Qualität.
Wie du ein hochwertiges Nassfutter erkennen kannst, werde ich dir im nächsten Abschnitt erläutern.
Die nachfolgend aufgeführten Vor- und Nachteile beziehen sich ausschließlich auf ein sehr hochwertiges Nassfutter!

Die Vorteile von (hochwertigem) Nassfutter für deinen Rhodesian Ridgeback

  • Hoher Fleischanteil.
  • Die schonende Zubereitung sorgt dafür, dass Vitamine und Nährstoffe weitgehend erhalten bleiben.
  • Weniger Zeitaufwand und meist auch geringere Kosten als beim Selberkochen.
  • Ein gutes Nassfutter enthält alle Vitamine und Nährstoffe, die für eine gesunde Ernährung deines Rhodesian Ridgeback nötig sind, in der richtigen Zusammensetzung.
  • Enthält keine unnötige Chemie

Die Nachteile, wenn du deinen Rhodesian Ridgeback mit hochwertigem (!) Nassfutter fütterst

  • Beim Einkauf hast du mit Nassfutter etwas schwerer zu tragen als bei Trockenfutter.
  • Angebrochene Dosen bzw. Schalen müssen im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb von 1-2 Tagen verfüttert werden.

Ein hochwertiges Nassfutter kann also durchaus die ideale Fütterungsart für einen Rhodesian Ridgeback sein. Ausschlaggebend ist hier in jedem Fall die Qualität der verwendeten Zutaten, die richtige Zusammenstellung und eine schonende Herstellung ohne unnötige Zusätze.

 

Meine Nassfutter-Empfehlungen für deinen Rhodesian Ridgeback

Hier habe ich die Zutaten-Deklarationen vieler, vieler Nassfuttersorten miteinander verglichen. Dabei habe ich die folgenden Nassfutter gefunden, die mir für die Fütterung eines Rhodesian Ridgebacks am besten gefallen haben.

ANIfit-Nassfutter

Unter allen Nassfuttern ist ANIfit mein ganz klarer Favorit

Schnupperpaket mit 800g-Dosen

Eigenschaften:
Hoher Frischfleischanteil von über 90% – so wie es artgerecht ist!
Fleisch aus Schweden (Tierschutz!)
100% der Zutaten in Lebensmittelqualität
Frei von Zucker, Konservierungsstoffen, Geschmacksverstärkern, Lockstoffen, Farbstoffen und sonstiger schädlicher Chemie
Keine Tierversuche
Kein Soja, kein Mais
Schonende Zubereitung durch Kaltabfüllung

Lückenlose Deklaration – hier bleiben keine Fragen offen!
Mit dem praktischen Schnupperpaket kann dein Hund alle Futtersorten probieren.
Als ANIfit-Kunde steht dir bei Fragen und Unsicherheiten rund um die Ernährung deines Rhodesian Ridgeback ein(e) persönliche(r) Fachberater(in) zur Verfügung. Diesen einzigartigen Service wirst du wohl in dieser Form und Qualität nirgendwo anders finden.
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Müllers Naturhof Nassfutter

Was hier positiv auffällt: Das Nassfutter von Müllers Naturhof ist neben ANIfit* (Werbepartner) eines der wenigen Nassfutter mit lückenloser Deklaration.
Müllers Naturhof - Mix - 6 x 800 g - Nassfutter für alle Hunderassen - getreidefrei und glutenfrei - mit Gartengemüse und Wiesenkräutern - naturnahe Rezeptur mit 65% Fleisch
Eigenschaften:
Durchschnittlich 65% Fleischanteil
Keine Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe
Getreidefrei, glutenfrei

Es gibt ein Mix-Paket, mit dem dein Hund alle Sorten durchprobieren kann.
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Worauf du bei der Nassfutterwahl für deinen Rhodesian Ridgeback achten solltest

Im letzten Abschnitt habe ich dir bereits 2 empfehlenswerte Nassfuttersorten vorgestellt.
Du möchtest dir vor deiner Entscheidung trotzdem gerne noch weitere Futtersorten anschauen?
Dann erfährst du im diesem Abschnitt, worauf du achten solltest, um ein hochwertiges von einem eher minderwertigen Futter unterschieden zu können.
Achte bei deiner Wahl darauf, dass die folgenden Kriterien erfüllt sind, dann kannst du dir sicher sein, dass du es mit einem hochwertigen Futter für deinen Rhodesian Ridgeback zu tun hast:

Rhodesian Ridgeback rennt über eine Wiese
Der temperamentvolle Rhodesian Ridgeback braucht hochwertiges Futter

Kennzeichnung als Alleinfuttermittel: Als Alleinfuttermittel darf ein Nassfutter nur dann gekennzeichnet sein, wenn es in ausreichender Menge alles enthält, was für die Ernährung eines gesunden Hundes erforderlich ist. Das bedeutet, dass ein gesunder Hund, der ausschließlich mit diesem Futter gefüttert wird, alles bekommt was er braucht.
Hoher Fleischanteil: Der Hauptanteil des Futters sollte aus gutem (Muskel-)Fleisch und Innereien bestehen. Bezeichnungen wie „Fleischmehl“, „Tiermehl“ oder „Proteinhydrolysat“ sollten nicht auf der Zutatenliste zu finden sein!
Hochwertige Fette: Gutes Nassfutter enthält einen guten Anteil hochwertiger Fette, die vorzugsweise tierischen Ursprungs sein sollten.
Kohlenhydrate und pflanzliche Ballaststoffe: Auch ein Kohlenhydratanteil und pflanzliche Ballaststoffe dürfen nicht fehlen. Der Kohlenhydratanteil sollte nicht aus Mais, Soja, Weizen oder deren Mehlen bestehen, weil dein Rhodesian Ridgeback das gar nicht gut verwerten kann. Besser sind hier z.B. Kartoffeln, Reis oder Haferflocken.
Ausreichender Feuchtigkeitsgehalt: Der Feuchtigkeitsgehalt eines guten Nassfutters sollte zwischen 70 und 85% liegen. Das entspricht dem durchschnittlichen Feuchtigkeitsgehalt natürlicher Lebensmittel.
Verzicht auf Konservierungsstoffe: Konservierungsstoffe sind bei Kaltabfüllung und schonender Haltbarmachung durch Erhitzen nicht notwendig.
Frei von schädlichen chemischen Zusätzen: Ein hochwertiges Nassfutter sollte keinerlei Farbstoffe, Konservierungsmittel, Geschmacksverstärker oder Aromen enthalten.

Trockenfutter für den Rhodesian Ridgeback – ist das ratsam?

Trockenfutter für Hunde und Katzen ist erst seit wenigen Jahrzehnten auf dem Heimtierfuttermarkt erhältlich. Diese Art der Fütterung ist für uns Menschen weder üblich noch kommt sie in der Natur vor. Wie der Name „Trockenfutter“ schon sagt, wird dieses Futter bei der Herstellung entfeuchtet. Ein normales Futter hat im Durchschnitt einen Feuchtigkeitsgehalt von 70 bis 80%. Trockenfutter hingegen hat einen maximalen Feuchtigkeitsgehalt von nur 10%.
In der Regel wird Trockenfutter aus bereits trockenen Zutaten (z.B. Tiermehl, Getreidemehl, Knochenmehl und verschiedenen chemischen Zusätzen) zusammengemischt und dann bei hoher Temperatur und unter hohem Druck zu Pellets gepresst.

Die Vorteile von Trockenfutter

  • Trockenfutter ist meist preiswert und einfach zu dosieren.
  • Es wiegt nicht viel und ist daher für dich leichter zu tragen als Nassfutterdosen oder gefrorenes bzw. rohes Fleisch.

Die Nachteile, wenn du deinen Rhodesian Ridgeback mit Trockenfutter fütterst

  • Bei der sehr intensiven Verarbeitung werden viele Vitalstoffe vernichtet und müssen künstlich wieder zugesetzt werden.
  • Oft haben Trockenfutter nur einen geringen Fleischanteil.
  • Viele Trockenfutter haben einen hohen Getreidegehalt.
  • Trockenfutter enthält fast immer Konservierungsstoffe.
  • Drohende Dehydrierung, da Rhodesian Ridgebacks ohnehin oft zu wenig trinken

Ein Rhodesian Ridgeback der mit Trockenfutter gefüttert wird, muss 3-5 mal so viel Wasser trinken, wie sein natürliches Bedürfnis wäre. Das schaffen leider die wenigsten Hunde. So droht bei Hunden die nicht gerne trinken eine chronische Dehydrierung, die unter anderem zu massiven Nierenproblemen führen kann.
Je nach Produkt können in Trockenfutter, neben dem fast immer zugesetzten Zucker, noch sehr viele weitere problematische Bestandteile enthalten sein, wie z.B. Geschmacksverstärker, Farbstoffe und vieles mehr.
Ob ein Trockenfutter für deinen Rhodesian Ridgeback wirklich eine gute Wahl ist, das solltest du dir, angesichts der extrem hohen Verarbeitung, der vielen künstlichen Zusätze und der Gefahr der chronischen Dehydrierung deines Hundes, gut überlegen. Selbst viele der in der Werbung als besonders hochwertig angepriesenen Trockenfutter haben viele der oben beschriebenen Nachteile.
Wenn du dich dennoch dafür entscheiden solltest, deinen Rhodesian Ridgeback mit Trockenfutter zu füttern, dann achte bitte darauf, dass das Trockenfutter deiner Wahl keinen Mais, Maismehl, Soja, Weizen oder ähnliches enthält. Das sind durchweg alles nur billige Füllstoffe, die viel Masse erzeugen, vom Hund aber nur eingeschränkt bzw. gar nicht verwertet werden können. Stattdessen sollten Reis oder Kartoffeln und Gemüse in kleiner Menge als Kohlenhydratquellen enthalten sein.
Weiterhin solltest du unbedingt darauf achten, dass das Trockenfutter keinen Zucker enthält. Zucker kann sich auch hinter so wohlklingenden Bezeichnungen wie Glukose oder Rübenschnitzel sowie sehr vielen weiteren Namen verstecken!
Schau dir die Zutatenliste genau an! Idealerweise findest du darauf einen relativ hohen Fleischanteil mit der Angabe, um welche Fleischsorten es sich handelt.
Doch es gibt natürlich auch hochwertige Trockenfutter, die du füttern kannst, wenn du für deinen Rhodesian Ridgeback lieber auf Trockenfutter zurückgreifen möchtest.

 

Meine Trockenfutter-Empfehlungen für deinen Rhodesian Ridgeback

Nach gründlicher Recherche und sorgfältigem Vergleich unzähliger Zutaten-Deklarationen habe ich die folgenden Trockenfutter gefunden, die mir für die Fütterung eines Rhodesian Ridgebacks am besten gefallen haben.

RyDog „Fleisch-Flocke Hirsch“

Eine Mischung aus viel Fleisch mit Gemüse, Obst und Kräutern. Schonend gebacken im Steinofen

Trockenfutter Fleisch-Flocke HirschEigenschaften:
Getreidefrei
Frei von Konservierungsmitteln und Geschmacksverstärkern
Ohne Zucker und Zuckerersatzstoffe, ohne künstliche Farb- und Lockstoffe
Keine aufgesprühten Fette
Zum Erhalt der Nährstoffe schonend im Ofen gebacken
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DOGS-HEART Geflügel & Kartoffel

DOGS-HEART Geflügel & Kartoffel (5kg) Getreidefreies Hundefutter mit hohem Fleischanteil, Glutenfrei
Eigenschaften:
Ohne Getreide oder Mais – auch für sensible Hunde geeignet
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Das Futter für den Rhodesian Ridgeback selbst kochen

Manche Halter von Rhodesian Ridgebackn machen sich die Mühe und kochen das Hundefutter für ihren Vierbeiner selbst. Sie stellen die Zutaten selbst zusammen, kaufen sie ein und bereiten die Mahlzeiten dann frisch zu. D.h. sie kochen ihrem Hund das Essen genau so, wie sie es auch für sich selbst tun würden – nur eben mit tiergerechten Rezepten und Zutaten.

Die Vorteile des Selberkochens für deinen Rhodesian Ridgeback

  • Du entscheidest, welche Zutaten eine Mahlzeit für deinen Rhodesian Ridgeback enthält
  • Du entscheidest selbst über die Qualität der Zutaten
  • Alle Mahlzeiten für deinen Rhodesian Ridgeback sind frisch zubereitet und brauchen keine Konservierungsstoffe

Die Nachteile, wenn du das Futter für deinen Rhodesian Ridgeback selbst kochst

  • Selbst zu kochen kann relativ teuer werden
  • Der hohe Zeitaufwand ist nicht zu unterschätzen
  • Die Schwierigkeit, das Futter so zusammenzustellen, dass dein Rhodesian Ridgeback stets mit allen wichtigen Vitaminen, Mineralien und Nährstoffen in der richtigen Menge versorgt wird.

Du solltest beim Selbstkochen für deinen Rhodesian Ridgeback viel Zeit fürs Einkaufen und Kochen haben. Außerdem sind sehr fundierte Kenntnisse über die benötigten Vitamine, Mineralien und Nährstoffe sowie deren Vorkommen in den verwendeten Zutaten unverzichtbar. Ansonsten könnte dein Rhodesian Ridgeback langfristig unter diversen Mangelerscheinungen und deren Folgen leiden.

Den Rhodesian Ridgeback mit Barf ernähren

Es ist noch gar nicht so lange her, da galt Barf als eine Art „Modeerscheinung“. Inzwischen gehen viele Hundebesitzer dazu über, ihre Hunde roh zu füttern. Sie stellen die täglichen Futterrationen aus frischem rohem Fleisch, Knochen, Innereien, Gemüse, Obst und diversen Futterzusätzen selbst zusammen. Enige Rhodesian Ridgeback-Halter glauben heute, dass rohes Fleisch das beste Futter für den Rhodesian Ridgeback und alle anderen Hunderassen ist. Doch ist das wirklich uneingeschränkt richtig?

Die Vorteile des Barf für deinen Rhodesian Ridgeback

  • In der richtigen Zusammensetzung, die individuell auf deinen Rhodesian Ridgeback abgestimmt sein sollte, ist Barf eine gesunde und artgerechte Fütterungsmethode.
  • Die Vitalstoffe der rohen Zutaten bleiben erhalten, da sie nicht durch Kochen reduziert oder gar zerstört werden.
  • Gebarfte Hunde haben in der Regel weniger Zahnprobleme

Die Nachteile, wenn du deinen Rhodesian Ridgeback barfst

  • Du brauchst sehr viel Platz im Gefrierschrank, idealerweise eine separate Tiefkühltruhe für das rohe Fleisch und die Innereien.
  • Die individuelle Zusammenstellung des Futters kann ziemlich kompliziert sein.
  • Die Belastung mit Keimen, die zum Teil sogar antibiotikaresistent sind, ist bei rohem Fleisch sehr hoch.
  • Beim Barfen sind eine hervorragende Hygienemaßnahmen zwingend notwendig.

Zahlreiche Gespräche mit Hundehaltern ergaben, dass Hunde, die über längere Zeit gebarft wurden, oftmals ein erhöhtes Risiko für Infektionskrankheiten und Parasitenbefall haben.
Ähnlich wie beim Selberkochen werden auch beim Barfen die Zutaten für das Futter des Hundes selbst eingekauft und zusammengestellt. Auch hier sind sehr gute Kenntnisse über den Bedarf des Hundes und die richtige Zusammenstellung der verschiedenen Zutaten enorm wichtig. Beim Barfen ist, wenn man sich nicht wirklich sehr gut auskennt, die Gefahr einer Mangelernährung groß.
In Haushalten mit kleinen Kindern sowie alten oder kranken und abwehrgeschwächten Menschen sollte ein Hund auf keinen Fall gebarft werden! Die Gefahr der Übertragung diverser Krankheitserreger vom rohen Fleisch auf den Menschen ist einfach viel zu groß, um hier ein Risiko einzugehen.

Wie oft sollte ein Rhodesian Ridgeback gefüttert werden?

Manche Rhodesian Ridgeback-Halter füttern ihre Hunde nur 1 x täglich, andere füttern 2 mal oder gar 3 mal am Tag. Doch was ist für den Hund am besten?

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass ein Rhodesian Ridgeback als Welpe seine Tagesration auf mindestens 3 Mahlzeiten verteilt bekommen sollte. Später kann dann auf 2-3 Fütterungen reduziert werden.

Wie oft du deinen Rhodesian Ridgeback füttern solltest ist auch abhängig davon, ob du nass oder trocken fütterst. Gerade bei Trockenfutter ist bekannt, dass eine zu große Menge, auf einmal gefressen, zu Blähungen führen kann. Also sollte Trockenfutter besser auf mindestens 2 Mahlzeiten täglich aufgeteilt werden.

Bei Fütterung mit Nassfutter kannst du deinen Hund auch nur einmal am Tag füttern. Besser verträglich ist es aber auch hier die Futtermenge auf zwei Mahlzeiten täglich (morgens und abends) aufzuteilen.

Wie viel Futter braucht ein Rhodesian Ridgeback am Tag?

Hier kann man leider keine pauschale Menge empfehlen. Je nach Zusammensetzung des Futter liegen die Fütterungsempfehlungen der Futtermittelhersteller ziemlich weit auseinander. Grundsätzlich liegt die auf den Futterpackungen oder Dosen aufgedruckte Empfehlung eher im oberen Bereich, d.h. in der Regel braucht dein Rhodesian Ridgeback etwas weniger als dort empfohlen.

Wenn du tagsüber viele Leckerchen verfütterst, sollte diese Menge entsprechend von der täglichen Futterration abgezogen werden, sonst kann es leicht zu Übergewicht kommen.

Wie viel Futter dein Hund braucht ist auch abhängig von seinem Bewegungslevel. Drehst du nur normale Gassirunden mit deinem Rhodesian Ridgeback, ohne viel Spielen und Toben, ist der Energiebedarf natürlich geringer, als wenn er sich regelmäßig auf der Hundewiese mit anderen Hunden austobt oder beim Hundesport gefordert wird.

Darf dein Rhodesian Ridgeback Essensreste von dir bekommen?

Rhodesian Ridgeback schaut bettelnd
Dem sehnsuchtsvoll bettelnden Blick solltest du widerstehen!

Von vielen Hundebesitzern hört man immer wieder das Argument: „Noch vor wenigen Jahrzehnten wurden Hunde fast nur mit den Essensresten vom Menschen ernährt und waren alle gesund und munter.“

Ein ganz wichtiger Punkt wird dabei allerdings übersehen:

Unsere Ernährung war damals noch viel natürlicher und wesentlich geringer mit Schadstoffen belastet als heutzutage. Die Felder waren noch nicht so überdüngt, die Luftverschmutzung um ein Vielfaches geringer und eine Massentierhaltung mit ihrer reichlichen vorbeugenden Medikamentengabe gab es damals auch viel seltener. Man kann also zu Recht behaupten, dass die damalige Ernährung des Menschen gesünder und deshalb auch für Hunde nicht so extrem schädlich war, wie es heute der Fall sein kann.

Es schadet deinem Liebling jetzt nicht all zu sehr, wenn du hin und wieder seinem bettelnden Blick nicht widerstehen kannst. Es spricht z.B. nichts dagegen, wenn übrig gebliebene gekochte Kartoffeln, Gemüse oder Fleisch mal vom Tisch in den Futternapf wandern und eine Hundemahlzeit ergänzen oder ersetzen. Natürlich sollte alles ungewürzt sein. Zur täglichen Gewohnheit sollte dies aber dennoch nicht werden!

Lebensmittel, die dein Rhodesian Ridgeback besser nicht von dir bekommen sollte

Diese Nahrungsmittel sind nicht direkt giftig. Aber sie sind entweder zu salzig, stark gewürzt oder enthalten viele Kohlenhydrate. All dies ist für deinen Rhodesian Ridgeback nicht gesund und sollte lieber nicht gefüttert werden.

  • Wurst, Schinken, Salami
  • Käse
  • Reste von Fertigmahlzeiten wie z.B. Pizza
  • Teigwaren (Nudeln)
  • Brot oder Brötchen
  • Knabbersachen (Chips, Erdnussflips, gesalzene Nüsse etc.)

Es gibt leider auch einige Dinge, die ein Hund auf gar keinen Fall fressen darf:
Vollständige Liste aller für Hunde giftigen Lebensmittel

Futterzubehör und die richtige Lagerung des Futters

Futter- und Wassernäpfe

Besonders beliebt sind Edelstahlnäpfe. Sie sind zweckmäßig und leicht zu reinigen. Achte beim Kauf darauf, dass du dich für einen Edelstahlnapf mit Gummiring* (Werbepartner) an der Unterseite entscheidest. Der verhindert dass der Napf beim fressen verrutscht.
Optisch ansprechender ist ein schöner großer Keramiknapf* (Werbepartner).
Besonders preiswert erhältst du Kunststoffnäpfe* (Werbepartner), die aber leider in vielen Fällen nach einiger Zeit nicht mehr besonders schön ausschauen.
Viele Deutsch Drahthaar-Besitzer verwenden gerne einen sogenannten Anti-Schlingnapf* (Werbepartner). Die im Napfinneren eingearbeiteten Erhöhungen verhindern ein zu schnelles Herunterschlingen des Futters.

Aufbewahrung und Lagerung des Futters

Eine angebrochene Dose Nassfutter solltest du abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und rechtzeitig vor der nächsten Fütterung rausholen, damit das Futter nicht zu kalt für deinen Deutsch Drahthaar ist. Innerhalb von maximal 2 Tagen sollte eine geöffnete Futterdose aufgebraucht werden, damit das Futter nicht verdirbt.

Ein Trockenfutter ist auch nach dem Öffnen der Verpackung noch sehr lange haltbar. Das liegt an der Verwendung von Konservierungsstoffen. Du kannst das Trockenfutter aus dem angebrochenen Futtersack in eine verschließbare Futterbox* (Werbepartner) umfüllen.

Immer genug Wasser für deinen Rhodesian Ridgeback

Rhodesian Ridgeback steht in einem Teich und trinkt
Bei heißen Temperaturen solltest du darauf achten, dass es unterwegs Trinkgelegenheiten gibt.

Bitte sorge dafür, dass dein Rhodesian Ridgeback stets ausreichend frisches Wasser zum trinken zur Verfügung steht. Diese Rasse ist dafür bekannt, häufig zu wenig zu trinken – deshalb solltest du immer ein Auge auf die Trinkmenge haben.

Wie viel Wasser ein Rhodesian Ridgeback täglich trinken sollte, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Trocken- oder Nassfütterung, Bewegungslevel und Umgebungstemperatur. An heißen Hochsommertagen wird er wesentlich mehr trinken als in den Wintermonaten. Ein Rhodesian Ridgeback der mit Trockenfutter gefüttert benötigt sehr viel mehr Wasser als ein mit Nassfutter oder Barf ernährter Artgenosse.

Die durchschnittlich benötigte tägliche Wassermenge für einen Rhodesian Ridgeback:

Bei Fütterung mit Nassfutter oder Barf: 20-50 ml pro Kilogramm Körpergewicht
Bei Fütterung mit Trockenfutter: 50-100 ml pro Kilogramm Körpergewicht
Quelle: Erste Hilfe beim Hund – Wasserbedarf
Dort findest du auch ein detailliertes Berechnungsschema, wie du die individuell benötigte Trinkwassermenge für deinen Rhodesian Ridgeback berechnen kannst.

Rhodesian Ridgeback Futter und Ernährung – Zusammenfassung

Du weißt nun, welche Fütterungsarten es gibt und welch unterschiedliche Meinungen es darüber gibt, wie man einen Rhodesian Ridgeback richtig füttert. Entscheide dich für die Fütterungsart, die am besten zu dir und dem Alltag mit deinem Hund passt.
Egal welche Art von Futter du füttern möchtest (Nassfutter, Trockenfutter oder Barf), achte immer auf hochwertige Zutaten in Lebensmittelqualität und die richtige Zusammensetzung mit möglichst wenig Chemie. Versuche, eine Futtermarke mit einem hohen Fleischanteil und wenigen (am besten gar keinen) Getriedefüllstoffen zu finden.
Denke daran, dass mit das Wichtigste, was du für die Gesundheit deines Rhodesian Ridgeback tun kannst, ist, ihn gesund zu ernähren und ihn schlank zu halten. Achte deshalb auch darauf, dass du ihn nicht überfütterst.

 

Meine Empfehlung: Anifit-Hundefutter – gesund und artgerecht

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Mit der Anifit Frischfleischnahrung (Fleischgehalt über 90%) bekommt Ihr Hund alle wichtigen Nährstoffe und Mineralien, die er für ein gesundes Hundeleben braucht.

  • Alle Zutaten in Lebensmittelqualität
  • Frei von Konservierungsstoffen
  • Frei von Geschmacksverstärkern und Aromen
  • Ohne Zucker
  • Gluten- und gentechnikfrei
  • Qualität aus Schweden
  • Ohne Tierversuche
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